Handel mit Nacktbildern von Kindern sanktionieren

Handel mit Nacktbildern von Kindern sanktionieren

Die Jusos unterstützen den Vorstoß zu prüfen, ob der gewerbsmäßige Handel von Nacktbildern von Kindern und Jugendlichen unter Strafe zu stellen ist, die keine offenkundig sexualisierten Posen zeigen. Niemand darf mit der Zurschaustellung nackter Kinder oder Jugendlicher Geld verdienen. Um sie effektiv zu schützen und den Markt für Nacktbilder insoweit trocken zu legen, unterstützen die Jusos  die u.a. von Bundesjustizminister Heiko Maas ins Spiel gebrachte Ergänzung des Strafgesetzbuchs.

Gleichzeitig mahnen die Jusos zu Sorgfalt bei der Erarbeitung einer Gesetzesinitiative. Es muss sichergestellt werden, dass normales Alltagsverhalten ohne sexuelle Bezüge nicht kriminalisiert wird. Zu denken ist hier u.a. an im Familienkontext oder Freundeskreis entstandene Bilder.

Parallel zur juristischen Klärung braucht es einen aktiven Beitrag zum Kinderschutz. Deswegen müssen Präventionsangebote für Menschen mit pädophilen Neigungen ausgeweitet werden. Diese Projekte eröffnen Betroffenen die Möglichkeit sich mit ihren Neigungen problembewusst auseinanderzusetzen und somit kein Täter zu werden.

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