Jetzt sparen ist unsolidarisch!

Jetzt sparen ist unsolidarisch!

Anlässlich der durch das Statistische Bundesamt veröffentlichten Haushaltsüberschüsse von Bund, Ländern und Kommunen erklärt die Bundesvorsitzende der Jusos, Johanna Uekermann:

"Die enormen Haushaltsüberschüsse von Bund, Ländern und Kommunen werden dringend benötigt. Nicht etwa zum Schuldenabbau, sondern als Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Personal. Trotz massivem Investitionsstau zu sparen, wie es die Union bevorzugt, ist unsolidarisch und gegen die Interessen aller Generationen. Die Investitionsvorschläge von Vizekanzler Sigmar Gabriel und aus der SPD-Bundestagsfraktion haben wir mit Freude vernommen. Die Investitionsbedarfe sind mittlerweile so groß, dass die Koalition eigentlich kaum etwas falsch machen kann. Wir brauchen mehr sozialen Wohnungsbau, damit wohnen nicht zum Luxusgut wird. Insbesondere Studierende, Auszubildende und Menschen mit geringen Einkommen würden davon profitieren. Und auch bei unserer teils maroden Infrastruktur muss endlich gehandelt werden. Straßen, Brücken und Schienen rotten vielerorts vor sich hin. Auch der Netzausbau kommt viel zu schleppend voran. Und nicht zuletzt könnte die Union mit der Abschaffung des vorzeitlichen Kooperationsverbotes den Weg für Investitionen in Bildung frei und sich so ein einziges Mal tatsächlich um junge Menschen verdient machen."

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