Projekt: U-18 Wahl

Projekt: U-18 Wahl

Nicht die Bayernwahl am Sonntag steht als nächstes an. Sondern die Wahl der Jugendlichen! Wer unter 18 ist, kann also endlich schon mal "mitbestimmen". So wie wir Jusos und die SPD das eh schon fordern! Mehr Beteiligung und vor allem das Wahlrecht ab 16.

Am 13. September schließen um 18 Uhr die Wahllokale und wir wissen, wie die nächste Bundesregierung aussieht.  Und auf http://www.u18.org/das-projekt-u18/ gibt es die ersten Hochrechnungen, Interviews mit Studiogästen und Berichte aus den Wahllokalen. Sie würden zeigen wie die politischen Landschaft und die nächste Bundesregierung aussehen würden, wenn nur Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wählen dürften. U-18 heißt das Projekt, das 1995 ins Leben gerufen wurde und dieses Jahr mit 150 000 Wählern rechnet. Ein breites Bündnis an Trägern  (Deutsches Kinderhilfswerk, Bundesjugendring, Landesjugendringe, Jugendverbände und das Berliner U-18-Netzwerk) hat sich zusammen gefunden, um Kinder und Jugendliche mit politischen Themen vertraut zu machen und früh ihr Interesse für Politik zu wecken.  

Die U-18-Wahl ist ein richtiger und wichtiger Weg, der Politikverdrossenheit bzw. dem Desinteresse vieler Jugendlicher an unserem politischen System entgegenzuwirken. Das Projekt fördert den politischen Meinungsbildungsprozess bei Jugendlichen und fordert sie, sich für eine Partei zu entscheiden. Denn umso früher Jugendliche die Möglichkeit geboten wird, wählen zu gehen , um so früher sind sie angespornt, sich mit der Parteienlandschaft und den Unterschiedenen zwischen den Parteien auseinanderzusetzen. Sie merken, dass die Politik auch sie betrifft und sie die Wahlmöglichkeit zur Veränderung haben. Deswegen sind wir Jusos für die Wahl ab 16. Warum sollte man sich also erst mit 18 mit Politik beschäftigen und wählen dürfen? Desto früher, umso besser. Man interessiert sich doch nicht erst mit 18 für seine  Umwelt. Politische Willensbildung findet unabhängig  vom Alter statt.

Bis zum 12. September können die Wahllokale des U-18-Projekts angemeldet werden, zum Beispiel in Jugendzentren, Schulen, Vereinshäusern, Büchereien, etc. Das Besondere an der U-18- Wahl ist, dass alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wählen dürfen, auch diejenigen ohne deutschen Pass.  An dieser Stelle ist das Projekt dem Bund voraus. Denn Politik betrifft alle Menschen, die in Deutschland leben. Deswegen sind wir für die doppelte Staatsbürgerschaft und die Wahl ab 16.

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